Auf der Station Schies wurde der Wohnwagen, in dem die Öko-AktivisInnen wohnten, von der Polizei evakuiert
Die Polizei kam auf den Posten der Öko-AktivistInen „Pereprava“, die die Station Schies vor dem Eindringen von Benzintankern bewachten. Sie haben den Wohnwagen, in dem die Öko-AktivistInen wohnten, evakuiert und deren Gewächshaus demontiert, berichtet „Nordwesten. MBK-Medien“.
Am 23. Oktober sperrten Soldaten der Nationalgarde der Republik Komi die Station Schies ab, um Treibstoff an die Baustelle der Müllhalde zu liefern. Im benachbarten Dorf wurden Straßen blockiert und der Strom abgeschaltet, niemand durfte rein oder raus. Offiziell wurden die Bauarbeiten an der Deponie bis zum Frühjahr ausgesetzt, dann wird den Bewohnern der endgültige Entwurf vorgelegt. Den Anwohnern wurde mitgeteilt, dass Rosgarde für die Übungen angekommen sei.
Seit Februar 2019 blockieren AktivistInnen den Zugang zum Bau der Deponie. Sie haben einen Rund-um-die-Uhr-Wache auf einer Straße organisiert, die nicht auf den Karten markiert ist und von den Benzinlastern benutzt wurde, um die Baustelle mit Kraftstoff zu versorgen.
Quelle
Illustration (CC) detsang
Deutsch – Russisches Jahr der Menschenrechte
Das Projekt informiert deutsche Gesellschaft einschließlich des russischsprachigen Teils über die Lage in Bezug auf die Achtung der Menschenrechte in Russland; und die Russen – über die Situation in diesem Bereich in Deutschland. Unter Beteiligung des russischen Menschenrechtszentrums „Memorial“ und des Forums der russischsprachigen Europäer sowie mit Unterstützung des deutschen Auswärtigen Amtes realisiert.