Zeuge im Fall der abgestürzten Boeing MH17 kehrte in die selbsternannte Volksrepublik Donezk zurück

Laut The Insider kehrte Vladimir Tzemakh auf das Territorium der selbsternannten Volksrepublik Donezk zurück. Es wird vermutet, dass er in Gebiet Sneschnoje im Sommer 2014 die Luftverteidigung befehligte, als dort eine Boeing der Malaysian Airlines (MH17) abgeschossen wurde. Tzemakh persönlich soll das Flugabwehrraketensystem «Buk» nach dem Vorfall versteckt haben.

Dem ukrainischen Geheimdienst SBU gelang es, Vladimir Tsemakh auf den von den Separatisten kontrollierten Gebieten festzunehmen und nach Kiev zu bringen. Er war ein wichtiger Zeuge bei der Untersuchung des Falls durch das internationale Untersuchungsteam. Die Niederlande forderten auch offiziell die Auslieferung Zemakhs aus Russland nach dem Austausch von Gefangenen, aber die russischen Behörden ignorierten die Aufforderung.

Am 7. September wurde Herr Zemakh zusammen mit anderen ausgetauschten Personen nach Russland ausgeliefert. Dann kündigte seine Tochter Maria Levchenko-Zemakh in sozialen Netzwerken die Rückkehr ihres Vaters an.

Bei dem Absturz eines Passagierflugzeugs kamen 300 Menschen ums Leben.

 

Illustration (CC) Jeroen Akkermans