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SUMMARY:Konferenz „Russische Zivilgesellschaft innerhalb und außerhalb des Landes gegen den Krieg und für die Menschenrechte"
DESCRIPTION:Konferenz „Russische Zivilgesellschaft innerhalb und außerhalb des Landes gegen den Krieg und für die Menschenrechte“\n9. – 10. Dezember 2022\nbUm (Paul-Linke-Ufer\, 21\, 10999\, Berlin) mit dem Livestream\nLinks zum Livestream: \n9.12. De – https://youtu.be/Bav_UJsFen0 \n9.12. Ru – https://youtu.be/zfTViyh8FhE \n10.12. De – https://youtu.be/Ss-SjDUj-os \n10.12. Ru – https://youtu.be/v-TQ528lH5g \nZur Anmeldung\nDeutsch-russischer Menschenrechtsdialog e.V.\, das Projekt „Unterstützung für politische Gefangene. Memorial“ und der Verein „O wolną Rosję“ laden mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes zur Konferenz „Russische Zivilgesellschaft innerhalb und außerhalb des Landes gegen den Krieg und für die Menschenrechte“ ein. Dieses Jahr findet sie am 9. und 10. Dezember in Berlin statt. Renommierte Wissenschaftler:innen\, Menschenrechtsaktivist:innen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus verschiedenen Ländern werden an der Konferenz teilnehmen. Die Veranstaltung findet sowohl offline als auch online statt. \nWir veranstalten diese Konferenz jedes Jahr im Dezember in Berlin\, und jedes Jahr fassen wir die Menschenrechtslage in Russland und seit kurzem auch in Belarus zusammen\, diskutieren\, wie wir die Zivilgesellschaft in einer Diktatur unterstützen können\, und geben den Behörden und Gesellschaften der europäischen Länder diesbezügliche Empfehlungen. \nJedes Jahr ist die Menschenrechtslage schwieriger geworden\, aber dieses Jahr treffen wir uns und sprechen von einer katastrophalen Situation. Putins Regime führt einen Krieg gegen die Ukraine\, zerstört die Weltordnung und vernichtet die letzten Reste von Menschenrechten und Freiheiten im Lande. \nExperten schätzen\, dass nach dem 24. Februar mindestens eine Million Menschen aus Russland geflohen sind. Sie sind gefangen zwischen dem Hammer der diktatorischen Unterdrückung im Lande und dem Amboss der Verantwortung für Russlands Handeln. Die neue Realität\, die zum einen durch den Krieg und zum anderen durch das Entstehen eines neuen Russlands jenseits seiner Staatsgrenzen geprägt ist\, wirft für uns neue Fragen auf. \nWie kann man der Ukraine und den Ukrainern sowie der Anti-Kriegs-Bewegung in Russland helfen\, wie kann man diejenigen retten\, die zwar in der Ukraine verbleiben\, aber bedroht sind\, und was kann man unter den neuen Bedingungen tun? \nDies sind die Antworten\, die zahlreiche Initiativen zur Vereinigung und Koordinierung der Russen\, die sich gegen den Krieg und für ein freies\, demokratisches Russland einsetzen\, zu finden versuchen. Unsere Konferenz soll ein organischer Teil und eine wichtige Etappe dieser öffentlichen Diskussion sein. Wir wollen nicht nur die Missstände der Menschenrechtstandards in Russland und Weißrussland kommentieren\, sondern gemeinsam neue Positionen entwickeln und Vorschläge für Veränderungen in Russland geben. \nVeranstaltungsprogramm \n\n Dezember\n\n10.00 – 10.15             Eröffnung der Konferenz \nBegrüßung: Daniel Demele\, Referent für zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit mit den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland\, Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten. \n10.15 – 11.30             Menschenrechtslage in Russland und Belarus im Jahr 2022 \n\nSergej Davidis\, „Unterstützung für politische Gefangene. Memorial“\, Projektleiter\nIvan Belousov\, Koordinator\, Nichtregierungsorganisation „Russland hinter\nGittern“\, Vorstand „Freies Russland NRW“\nMaxim Rust\, Dr. in Politikwissenschaften\, politischer Analyst\, Forscher und Dozent am Zentrum für Osteuropastudien an der Universität Warschau (SEW UW) und Sekretär der analytischen Gruppe BELARUS-UKRAINE-REGION\nDenis Shedov\, Rechtsanwalt und Analytiker\, Menschenrechtsprojekt OVD-Info (Moskau)\, Mitglied des Vorstands des Menschenrechtszentrums Memorial\, Gastwissenschaftler an der Freien Universität Berlin\n\nModeration: Jevgenia Сhirikova\, Koordinatorin des Portals Activatica.org\, Hilfe für ukrainische Flüchtlinge und russische Aktivist:innen \n11.30 – 11.45             Kaffeepause \n11.45 – 13.00             Menschenrechtsverletzungen an Einwohnern in der Ukraine als Folge der bewaffneten Aggression der Russischen Föderation\, Initiativen der Russen zur Unterstützung ukrainischer Flüchtlinge. \n\nIrina Gurskaja\, Freiwillige der Initiative der Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine\nJevgeni Lyamin\, Mitbegründer des Projektes zur Unterstützung ukrainischer Flüchtlinge in Georgien „Emigration for Action“\nJevgenia Сhirikova\, Koordinatorin des Portals Activatica.org\, Hilfe für ukrainische Flüchtlinge und russische Aktivist:innen\nJelena Taraschanskaja\, Freiwillige des Projektes Russians for Ukraine\n\nModeration: Sergej Lukaschevskij\, Leiter und Geschäftsführer Sacharow-Zentrum \n13.00 – 14.00             Mittagessen \n14.00 – 15.15             Russland und die Russen in einer Kriegssituation – eine neue Realität.  \nWas ist zu erwarten und was ist zu tun? \n\nSergei Erofeev\, Forschungsprofessor\, Rutgers University\, USA. Ehemaliger Vizerektor\, High School of Economics\, Moskau\nIvan Zhdanov\, Direktor der Antikorruptionsstiftung\nSergej Lukaschevskij\, Leiter und Geschäftsführer Sacharow-Zentrum\nIvan Preobrazhenskij\, unabhängiger politischer Analyst\, Kolumnist der Deutschen Welle\, Mitglied des Prager Anti-Kriegs-Komitees\nIgor Eidman\, Leiter des Projektes „Europäischer Menschenrechte-Dialog“\, Politologe\, Soziologe\n\nModeration: Denis Bilunov\, Soziologe (Karlsuniversität\, Prag)\, Mitbegründer des Russischen Antikriegskomitees in Prag \n15.15 – 15.30             Kaffeepause \n15.30 – 16.45             Wie kann man Russen helfen\, die vor der Mobilisierung und vor den Repressionen fliehen? \n\nDaria Belova\, Initiative inTransit\nSergey Lagodinsky\, Mitglied des Europäischen Parlaments\nAlexei Sadomovskij\, Koordinator des Projekts „Arche“ (Polen)\nAlexej Tabalov\, Menschenrechtsrechtler\, Leiter der Menschenrechtsorganisation „Schule der Wehrpflichtigen“\nWitis Yurkonis\, Politikwissenschaftler\, Projektleiter\, Freedom House Foundation\n\nModeration: Sergej Davidis\, „Unterstützung für politische Gefangene. Memorial“\, Projektleiter \n16.45 – 17.00             Kaffeepause \n17.00 – 18.30             Die Herausforderungen der russischen Zivilgesellschaft innerhalb und außerhalb des Landes. Antikriegs-\, Menschenrechts- und politische Initiativen \n\nAlexej Koslow\, Koordinator der Menschenrechtsprogramme bei Freies Russland Berlin\nTimofey Martynenko\, Aktivist der demokratischen Jugendbewegung Viasna\nIvan Tyutrin\, Mitbegründer des Free Russia Forum\, Mitglied des Russischen Aktionskomitees\nSvetlana Shmeleva\, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Stiftung „Pristanište“ in Montenegro\, die Flüchtlingen vor dem Krieg in der Ukraine und den Repressionen in Russland und Belarus hilft\n\nModeration: Anastasia Burakova\, Mitbegründerin des Projekts „Arche“ (Polen) \n\n Dezember\n\n10.00 – 11.15             Politisierung und andere Veränderungen im öffentlichen Bewusstsein der russischen Diaspora:  \nUrsachen\, Erscheinungsformen\, Dynamik \n\nDenis Bilunov\, Soziologe (Karlsuniversität\, Prag)\, Mitbegründer des Russischen Antikriegskomitees in Prag\nSergei Erofeev\, Forschungsprofessor\, Rutgers University\, USA. Ehemaliger Vizerektor\, High School of Economics\, Moskau\nFyodor Krasheninnikov\, politischer Analyst\, Publizist und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens\nSvetlana Chuikina\, Forscherin\, Doktorantin in der Abteilung für Medien und Kommunikation\, Universität Karlstad (Schweden)\n\nModeration: Ivan Preobrazhenskij\, unabhängiger politischer Analyst\, Kolumnist der Deutschen Welle\, Mitglied des Prager Anti-Kriegs-Komitees \n11.15 – 11.30             Kaffeepause \n11.30 – 12.45             Subjektivität und politische Repräsentation der russischen Diaspora. Müssen sie formalisiert werden?Wie ist sie zu gestalten? Effizienz vs. Inklusivität. Ist es notwendig\, Russen in der Diaspora in „gut“ und „schlecht“ einzuteilen? Wenn ja\, aus welchen Gründen und wie ist sie organisiert? \n\nAnastasia Burakova\, Mitbegründerin des Projekts „Arche“ (Polen)\nIvan Preobrazhenskij\, unabhängiger politischer Analyst\, Kolumnist der Deutschen Welle\, Mitglied des Prager Anti-Kriegs-Komitees\nAnastasia Sergeeva\, Vorstand\, „O wolną Rosję“\nIvan Tyutrin\, Mitbegründer des Free Russia Forum\, Mitglied des Russischen Aktionskomitees\n\nModeration: Sergej Davidis\, „Unterstützung für politische Gefangene. Memorial“\, Projektleiter \n12.45 – 13.45             Mittagessen \n13.45 – 15.00             Status der Russen in Europa nach dem 24.02.22. Allgemeine Situation und die Situation bestimmter Gruppen  \n\nDaria Dudley\, Mitbegründerin der Diaspora-Initiative Demokrati-JA\, Menschenrechtlerin\nAndreas Heinemann-Grüder\, Politologe\, Soziologe\, BICC (Bonn International Center for Conversion)\nStefan Melle\, Austausch e.V.\, Geschäftsführer\nWitis Yurkonis\, Politikwissenschaftler\, Projektleiter\, Freedom House Foundation\n\nModeration: Anastasia Sergeeva\, Vorstand\, „O wolną Rosję“ \n15.00 – 15.15             Kaffeepause \n15.15 – 16.30             Das Phänomen der „Abschaffung“ der russischen Kultur und des Russischseins – wie kann man darauf reagieren? \n\nYulia Aug\, Schauspielerin und Regisseurin\, Kreativdirektorin von Vaba Lava Narva (Estland)\nIgor Isajew\, ukrainischer Journalist und Blogger in Polen\, Autor von Wirtualna Polska\, Gazeta Wyborcza\, Polityka\, Reset Obywatelski. Mitbegründer der Vereinigung „O Wolną Rosję“.\nSam Klebanov\, Produzent\, Filmvertrieb\nMaxim Kurnikov\, Leiter des Projekts „Echo“\, leitender Redakteur\, „Bild“ auf Russisch\n\nModeration: Igor Eidman\, Leiter des Projektes „Europäischer Menschenrechte-Dialog“\, Politologe\, Soziologe \n16.30 – 16.45             Kaffeepause \n16.45 – 18.00             Schlussfolgerungen aus den Diskussionen der Konferenz. Was ist zu tun? Was erwarten wir von den Behörden und Gesellschaften in Europa und den internationalen Organisationen? \n\nDenis Bilunov\, Soziologe (Karlsuniversität\, Prag)\, Mitbegründer des Russischen Antikriegskomitees in Prag\nAnastasia Burakova\, Mitbegründerin des Projekts „Arche“ (Polen)\nSergej Davidis\, „Unterstützung für politische Gefangene. Memorial“\, Projektleiter\nIgor Eidman\, Leiter des Projektes „Europäischer Menschenrechte-Dialog“\, Politologe\, Soziologe\nFyodor Krasheninnikov\, politischer Analyst\, Publizist und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens\nAnastasia Sergeeva\, Vorstand\, „O wolną Rosję“\nIvan Tyutrin\, Mitbegründer des Free Russia Forum\, Mitglied des Russischen Aktionskomitees\n\nModeration: Stefan Melle\, Austausch e.V.\, Geschäftsführer \nKonferenzsprachen: Russisch und Deutsch\, mit Simultanübersetzung. \nDer Eintritt ist frei\, die Plätze sind begrenzt. Um an der Konferenz vor Ort teilzunehmen\, füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus. \nKontakt für Presseanfragen: eurorussianforum@gmail.com \nDas Projekt wird aus Mitteln des Auswärtigen Amtes im Rahmen des Programmes „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Gesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland“ gefördert. \nProgramm als PDF herunterladen
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